Der Stress mit dem Wort Ziel

Der Stress mit dem Wort ZielErreichen Sie Ihre Ziele immer wie geplant? Wenn nicht, haben Sie schon einmal bemerkt, welche Rolle die Zeit bei Ihren Zielen spielt? Wie viel Druck kann ein Datum verursachen? Welche unbewussten Stressauslöser kennen Sie und wie wirken sie sich auf Ihre Arbeitsergebnisse aus?

Gut formulierte Ziele haben eine starke Dynamik und zu Beginn sind die Freude und die Begeisterung für die Aufgabe groß. Die Gedanken drehen sich nur darum, wie man die Aufgabe am besten lösen kann.

Doch plötzlich wird aus der Begeisterung Zwang und die Freude und Leichtigkeit sind verschwunden.

Sobald wir bemerken, dass der Termin wahrscheinlich nicht eingehalten werden kann, kippt die Stimmung und der Druck und der Stress bringen uns ins Trudeln.

Dabei haben wir doch nur entdeckt, dass es sich lohnt, für ein sehr gutes Endergebnis einer Teilaufgabe viel mehr Aufmerksamkeit zu investieren, als ursprünglich zeitlich dafür eingeplant worden war.

Die Einhaltung des Zeitplans ist das neue Ziel

Doch unbewusst haben wir uns auf ein neues Ziel fokussiert. Nicht die eigentliche Aufgabe steht länger im Vordergrund, sondern das Datum. Das ursprünglich gesetzte Ziel wird dazu benutzt herauszufinden, ob wir in der Lage sind, einen gesetzten Termin auch tatsächlich zu erreichen.

Dadurch erfolgt die Bewertung, welche Aufgaben wie am besten erledigt werden, unter einem vollkommen anderen Aspekt und wir sind mit dem Ergebnis unzufrieden.

Eigentlich hatten wir uns ja auf die Aufgabe gefreut und nicht darauf, ein Wettrennen mit einem Datum zu gewinnen.

Einfach das Datum zu ändern, funktioniert meistens nicht. Ist die Zeitfalle erst einmal zugeschnappt, ist es schwer, das Datum auszublenden und sich ausschließlich auf die Aufgabe zu konzentrieren.

Die Lösung des Dilemmas ist, erst gar nicht in die Zeitspirale hineinzugeraten – und dafür können wir unser Unterbewusstsein nutzen.

Der Trick mit der Wortwahl

Erkunden Sie einmal Ihr Unterbewusstsein und finden Sie heraus, was das Wort Ziel bei Ihnen auslöst.

Das ist ganz einfach. Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie die Antworten zu den folgenden Fragen auf:

Tipp:
Finden Sie heraus, welche Wörter welche Emotionen bei Ihnen auslösen und passen Sie Ihre Wortwahl entsprechend an.

1. Was fällt Ihnen zu dem Wort ZIEL ein?
2. Welches Gefühl löst das jeweils notierte Wort/der jeweils notierte Satz bei Ihnen aus? Schreiben Sie das Gefühl einfach neben das Wort/den Satz.
3. Was ist Ihnen bewusst geworden? Werten Sie Ihre Notizen aus, indem Sie positive und negative Gefühle farblich unterschiedlich kennzeichnen.

Sind Sie vom Ergebnis überrascht? Löst das Wort Ziel bei Ihnen eher positive oder negative Assoziationen aus?

Erzeugt das Wort Ziel bei Ihnen eher ein negatives Gefühl, ersetzen Sie es durch ein positives besetztes anderes Wort.

Wie fühlt es sich an, wenn Sie das Wort Ziel durch Absicht ersetzen?

Ersetzen Sie das Wort Ziel durch das Wort Absicht und ändern Sie die Formulierung von “fertig bis 30.06.2012″ in “und ich freue mich, wenn …… bis zum 30.06.2012 abgeschlossen werden kann”.

Eine veränderte Wortwahl unterstützt so manchen, sich gedanklich vollkommen auf die Aufgabe zu konzentrieren. Druck und Stress, der durch Gedanken an die Zeit entsteht, haben damit keine Chance, die anfängliche Freude am Ziel zu sabotieren.

Probieren Sie es einfach aus und schreiben Sie mir, welche Veränderungen sich dadurch ergeben haben.

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2 Anmerkungen zu Der Stress mit dem Wort Ziel

  1. David sagt:

    Das Facebook Gefaellt mir Button Plugin waere toll. Oder habe ich es nicht gesehen?

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