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	<title>Human Focus</title>
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	<description>Erfolgreich mit Personalmanagement &#38; Mitarbeiterführung</description>
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		<title>Gewohnheiten verändern: Erfolgstipps und Beispiele</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter fuehren]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Wow! Sie gehören also zu jenen, die etwas bewegen möchten. Damit Ihnen die gewünschte Veränderung gut gelingt, hier noch ein paar Erfolgstipps und Beispiele. <a href="http://www.humanfocus.at/gewohnheiten-verandern-erfolgstipps-und-beispiele/3902/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-3902"></span><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3914" title="Gewohnheiten verändern: Erfolgstipps und Beispiele" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/04/WILLE_TUN_Tipps-150x141.png" alt="Gewohnheiten verändern: Erfolgstipps und Beispiele" width="150" height="141" />Wow! Sie gehören also zu jenen, die etwas bewegen möchten. Damit Ihnen die gewünschte Veränderung gut gelingt, hier noch ein paar Erfolgstipps und Beispiele.</p>
<p>Bevor Sie <a title="Wie Sie in 4 Schritten jede Gewohnheit verändern" href="http://www.humanfocus.at/wie-sie-in-4-schritten-gewohnheiten-veraendern/3844/">eine neue Gewohnheit trainieren </a>und mit der Umsetzung beginnen, prüfen Sie Ihren Plan genau auf <strong>mögliche Hindernisse</strong>. Oft scheint es nur so, als ob die gewünschte Veränderung klein ist, doch in Wahrheit verbergen sich dahinter komplexe Zusammenhänge, die alle bedacht werden müssen.</p>
<p>Nehmen Sie beispielsweise &#8220;E-Mails lesen&#8221;. Die E-Mails nicht mehr wie gewohnt sofort bei Empfang zu lesen, sondern alle zwei Stunden oder gar nur zwei Mal am Tag, sollte doch eine einfach zu ändernde Gewohnheit sein. Klingt simpel, ist es aber nicht. Mit einer neuen Gewohnheit definieren Sie bei diesem Beispiel nicht nur eine neue und effizientere Arbeitsweise, sondern auch, wie Sie trotz eines anderen Lese- und Bearbeitungsverhaltens in Gesprächen dennoch alle relevanten Informationen kennen.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Je kleiner die Schritte, umso besser</span></h2>
<p>Beginnen Sie mit dem, was einfach ist und wo Sie sicher sind, dass Sie das auch schaffen können.</p>
<p>Gedanken wie: <em>&#8220;Das schaffe ich ja nie!&#8221; </em>oder <em>&#8220;Wie soll ich das nur schaffen?&#8221;, </em>sind ein klares Indiz dafür, dass Sie sich eine falsche Veränderungsaufgabe ausgesucht haben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Beispiel Zahnseide:</em></span> Angenommen, gesunde Zähne bis ins hohe Alter sind Ihnen wichtig (= Veränderungsmotiv), darum möchten Sie Ihre Zähne jetzt regelmäßig mit Zahnseide reinigen. Nehmen Sie sich vor, nur einen Zahn mit Zahnseide zu reinigen, ist die Aufgabe vermutlich klein genug, dies auch tatsächlich zu tun.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Beispiel E-Mail:</em></span> Angenommen, Ihnen ist wichtig, mehr zu agieren, statt zu reagieren (= Veränderungsmotiv), darum möchten Sie als ersten Schritt Ihre E-Mails nicht mehr nebenbei überfliegen (bisherige Gewohnheit: gleichzeitig telefonieren und E-Mails lesen). Nehmen Sie sich als neue Gewohnheit vor, jede zweite E-Mail aufmerksam zu lesen und sofort zu bearbeiten, ist die Aufgabe vielleicht klein genug, dies auch tatsächlich zu tun. Ist diese Aufgabe noch zu groß, können Sie die neu zu trainierende Gewohnheit zeitlich verkleinern. Beispielsweise können Sie einen bestimmten Zeitraum &#8211; zwischen 08:00 und 09:00 Uhr &#8211; oder auch nur einen bestimmten Tag auswählen.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Blockaden entdecken und entlarven</span></h2>
<p>Fragen Sie sich:</p>
<ul>
<li>Was hat Sie bisher davon abgehalten zu tun, was Sie sich vorgenommen haben?</li>
<li>Angenommen, Sie würden dieses Hindernis beseitigen? Würden Sie dann sofort starten? Wenn Ihre Antwort Ja ist:</li>
<li>Was könnten Sie tun, um dieses Hindernis zu beseitigen?</li>
<li>Was wäre der kleinste Schritt, um sich das neue Verhalten anzugewöhnen?</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Beispiel Zahnseide:</em></span> Zahnseide benutzen, bedeutet gleichzeitig einen verdreckten Spiegel und damit lästiges Putzen. Lösung: Putztücher zum Spiegel legen und sofort Spiegel reinigen.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Beispiel E-Mail lesen:</span></em> Gefühl, eine Information zu versäumen, die wichtig ist. Lösung: Vor einem Gespräch die Betreffzeilen prüfen und nur jene E-Mails lesen, die relevant sind.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Umsetzungserfolg sichern</span></h2>
<p>Was ist Ihre <strong>Erinnerungsmethode</strong>, die Sie selbst in superhektischen Zeiten garantiert nicht vergessen lässt, das zu tun, was Sie tun wollten?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Beispiel Zahnseide:</em></span> Zahnseide direkt neben die Zahnbürste und Zahnpasta legen, sodass die Zahnseide sofort gesehen wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Beispiel E-Mail lesen:</em></span> Buntes Post-It auf den Bildschirm, Wecker stellen, sodass auch ohne daran zu denken, die Erinnerung automatisch klappt.</p>
<p><strong>Ziehen Sie Ihr Vorhaben durch</strong>. Lassen Sie sich nicht von Ihren Gedanken oder Gefühlen in die Irre führen. Ihr Gehirn lernt etwas Neues und da kann es schon einmal zu Verwirrungen kommen. Vielleicht hilft auch dieser Spruch, wenn es gerade &#8220;schwierig&#8221; ist:</p>
<div style="line-height: 30px;">
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #666666;"><span style="font-family: Georgia;"><span style="font-size: 20px;">&#8220;Losers wait for motivation.<br />
Winners just get sh*t done.&#8221;</span></span></span></strong></p>
</div>
<p>Verschieben Sie Ihr Vorhaben nicht auf spätere Zeiten. Wählen Sie eine Vorgangsweise aus und <strong>beginnen Sie am besten sofort</strong> oder am nächsten Tag mit der Umsetzung. Dann können Sie auch früher über Ihr Erfolgserlebnis jubeln!</p>
<p>Für <strong>komplexe Themen</strong> finden Sie, bevor Sie beginnen heraus, mit welchem Ansatz oder mit welcher Methode Sie erfolgreich sein werden. Recherchieren Sie im Internet, fragen Sie Kollegen, Freunde, Experten, wie denn sie mit &lt;<em>Ihre Problemstellung</em>&gt; umgehen, welche Lösungsideen sie haben. Wählen Sie dann eine für Sie passende Herangehensweise aus. Damit vermeiden Sie Frusterlebnisse und Demotivation. Sie können auch gerne dieses Forum nutzen und Fragen stellen und Ideen sammeln.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Beispiel Abnehmen:</em></span> Wenn Sie nicht wissen, wie viele <a title="Grundumsatz berechnen" href="http://jumk.de/bmi/grundumsatz.php" target="_blank">Kalorien </a>Ihr Körper unbedingt benötigt und wie viele Sie zu sich nehmen, werden Sie langfristig nie gezielt abnehmen bzw. Ihr Gewicht halten können.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Haben Sie Fragen?</span></h2>
<p>Dann schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Oder Sie schreiben Ihre Frage direkt am Ende des Artikels ins Forum.</p>
<p>In der dritten Folge erfahren Sie, wie Sie und Ihre Mitarbeiter von der <a title="Zeit Tagebuch Vorlage" href="http://www.humanfocus.at/zeit-tagebuch-vorlage/">Zeit-Tagebuch-Technik </a>und der <a title="Wie Sie in 4 Schritten jede Gewohnheit verändern" href="http://www.humanfocus.at/wie-sie-in-4-schritten-gewohnheiten-veraendern/3844/">Veränderung von Gewohnheiten </a>profitieren können.</p>
<p>Teilen Sie Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen und zusätzliche Tipps mit anderen Leserinnen und Lesern, indem Sie Ihren Kommentar bzw. Ihre Anmerkung schreiben.</p>
<p>Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann geben Sie die Informationen bitte weiter.</p>
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		<title>Wie Sie in 4 Schritten jede Gewohnheit verändern</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 04:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter fuehren]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal, ob es sich um irgendeine Tätigkeit handelt, die Sie nicht weiterbringt oder einfach nur nervt oder ärgert: Wenn Sie einmal erlebt haben, wie Sie eine Ihrer Gewohnheiten bewusst verändern können, werden Sie dafür mit wunderbaren Glücksgefühlen belohnt und Sie steigern nebenbei auch noch Ihr Selbstwertgefühl. Gewohnheiten sind eine feine Sache, außer, diese Angewohnheit tut Ihnen nicht gut, ja, führt Sie womöglich schnurstracks in Schwierigkeiten. <a href="http://www.humanfocus.at/wie-sie-in-4-schritten-gewohnheiten-veraendern/3844/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-3844"></span><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3867" title="Wie Sie in 4 Schritten jede Gewohnheit verändern" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/04/WILLE_TUN-150x141.png" alt="Wie Sie in 4 Schritten jede Gewohnheit verändern" width="150" height="141" />Egal, ob es sich um irgendeine Tätigkeit handelt, die Sie nicht weiterbringt oder einfach nur nervt oder ärgert: Wenn Sie einmal erlebt haben, wie Sie eine Ihrer Gewohnheiten <strong>bewusst</strong> verändern können, werden Sie dafür mit wunderbaren Glücksgefühlen belohnt und Sie steigern nebenbei auch noch Ihr Selbstwertgefühl.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Gewohnheiten sind eine feine Sache, aber &#8230;</span></h2>
<p>Sie irren sich, wenn Sie davon überzeugt sind, dass die meisten Ihrer <strong>Entscheidungen</strong>, die Sie den ganzen Tag über treffen, wohlüberlegt und durchdacht sind.</p>
<p>Meistens treffen Sie Entscheidungen aus einer <strong>Gewohnheit</strong> heraus. Sei es, wann Sie Ihre E-Mails lesen, wie Sie Ihre Besprechungen führen, was und wann Sie essen, sich die Zähne putzen und, und, und &#8230;</p>
<p>Gewohnheiten sind eine feine Sache, außer, diese Angewohnheit tut Ihnen nicht gut, ja, führt Sie womöglich schnurstracks in <strong>Schwierigkeiten</strong>.</p>
<p>In den letzten Jahren haben Hirnforscher begonnen, immer besser zu</p>
<div style="line-height: 30px;">
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #666666;"><span style="font-family: Georgia;"><span style="font-size: 30px;">verstehen,<br />
wie Gewohnheiten funktionieren<br />
und<br />
wie wir sie verändern können.</span></span></span></strong></p>
</div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Es ist erstaunlich einfach und funktioniert zu 100 Prozent</span></h2>
<p>Gewohnheiten zu verändern, ist leicht, wenn man weiß, was zu beachten ist. Und so funktioniert&#8217;s:</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">1. Notieren Sie, was Sie verändern möchten</span></strong></p>
<p>Wählen Sie aus Ihren <a title="Der ultimative 1001 Tipp für ein besseres Zeitmanagement ;-)" href="http://www.humanfocus.at/der-ultimative-1001-tipp-fur-ein-besseres-zeitmanagement/3757/" target="_blank">Aufzeichnungen</a> oder aus den Notizen Ihres <a title="Zeit Tagebuch Vorlage" href="http://www.humanfocus.at/zeit-tagebuch-vorlage/" target="_blank">Zeit-Tagebuchs</a> <strong>EINE</strong> Gewohnheit aus, die Sie verändern möchten.</p>
<p>Beginnen Sie auf keinen Fall mit mehreren Veränderungen parallel. <a title="Dr. BJ Fogg" href="http://captology.stanford.edu/about/about-bj-fogg.html" target="_blank">Dr. BJ Fogg </a>von der <a title="Stanford Universität Persuasive Tech Lab" href="http://captology.stanford.edu/" target="_blank">Stanford Universität </a>hat mit seinem Team erforscht, dass das Gehirn eine Veränderung am schnellsten verarbeitet.</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">2. Finden Sie Ihr Veränderungsmotiv</span></strong></p>
<p>Beantworten Sie sich die Frage, warum Ihnen diese Veränderung wichtig ist? Fragen Sie sich das so lange, bis Sie Ihr eigentliches Motiv gefunden haben.</p>
<p>Sind Sie nicht so richtig von Ihrem Vorhaben überzeugt, ist die Gefahr des Scheiterns groß.  <em>&#8220;Es wäre ganz nett &lt;Ihr Vorhaben&gt;, wenn es nicht klappt, auch egal&#8221; </em>sind Gedanken, die Ihnen zeigen,  dass Sie wenig motiviert sind.</p>
<p>Ohne Ihre starke innere Motivation, wenn Sie also selbst nicht zu 100 Prozent überzeugt sind, wird Ihnen die Veränderung nicht gelingen.</p>
<ul>
<ul>
<li>Warum ist es Ihnen wichtig, diese Gewohnheit zu verändern?</li>
<li>Warum gerade jetzt? Warum nicht in einem halben Jahr?</li>
<li>Welche Vorteile versprechen Sie sich davon?</li>
<li>Was passiert, wenn Sie alles so belassen, wie es ist?</li>
</ul>
</ul>
<p>Schreiben Sie sich auf, welchen guten Grund Sie haben, genau diese Gewohnheit zu verändern.</p>
<p>Ihr Motiv ist der Grund, WARUM Sie die Veränderung wollen und Ihr Antriebsmotor während des Prozesses, nicht das, was Sie tatsächlich anders machen wollen.</p>
<p>Beispiele finden Sie in diesem <a title="Gewohnheiten verändern: Erfolgstipps und Beispiele" href="http://www.humanfocus.at/gewohnheiten-veraendern-erfolgstipps-und-beispiele/3902/" target="_blank">Artikel</a>.</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">3. Finden Sie heraus, wie Sie am besten vorgehen</span></strong></p>
<p>Sammeln Sie verschiedene Ideen für Ihre belastende Gewohnheit, die Sie gerne durch eine neue Gewohnheit ersetzen würden.</p>
<ul>
<ul>
<li>Was machen Sie jetzt? Was würden Sie dann anders machen?</li>
<li>Welche andere Handlungsweise würde Sie Ihrem gewünschten Ziel sicher näherbringen?</li>
<li>Was müssten Sie konkret tun, um die neue Handlungsweise umzusetzen?</li>
<li>Wie können Sie sicherstellen, dass Sie statt der alten Gewohnheit bewusst die neue Verhaltensweise umsetzen?</li>
</ul>
</ul>
<p>Visualisieren Sie das gewünschte Verhalten und spüren Sie in sich hinein, wie es sich anfühlt, wenn Sie die neue Angewohnheit leben würden.</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">4. Wiederholen Sie Ihr neues Verhalten beharrlich 28 Tage lang</span></strong></p>
<p>Haben Sie sich für die Veränderung der Gewohnheit entschieden, geht es jetzt an&#8217;s <strong>trainieren</strong>. Sie wiederholen immer wieder die neue Gewohnheit auf dieselbe Art und Weise. Je öfter, umso besser. Tun Sie dies beständig und ohne Abänderung dessen, was Sie sich vorgenommen haben. Also fast wie ein Roboter, der immer und immer wieder dieselbe Tätigkeit wiederholt.</p>
<p><strong>Freuen</strong> Sie sich jedes Mal, wenn Sie es geschafft haben, sich an Ihr Vorhaben tatsächlich zu halten. Sie werden erfahren, dass dies gar nicht so einfach ist. Um die neue Gewohnheit zu etablieren, braucht Ihr Gehirn für diesen Lernprozess sehr viele Wiederholungen.</p>
<p>Erfolgstipps und Beispiele finden Sie in diesem <a title="Gewohnheiten verändern: Erfolgstipps und Beispiele" href="http://www.humanfocus.at/gewohnheiten-veraendern-erfolgstipps-und-beispiele/3902/" target="_blank">Artikel</a>.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Das werden Sie erleben</span></h2>
<p>In den ersten Tagen werden Sie bemerken, dass es Sie wie einen Magnet zu der alten Gewohnheit hinzieht und Sie sich <strong>bewusst dafür entscheiden</strong> müssen, die neue Gewohnheit &#8220;anzuwenden&#8221;.</p>
<p>In der zweiten Woche kann es vorkommen, dass Sie sich fragen, was das Ganze denn eigentlich soll. <strong>Halten Sie durch</strong> und beschimpfen Sie sich selbst nicht gleich als Versager, wenn Sie es auch einmal nicht geschafft haben, Ihre neue Gewohnheit anzuwenden. Dranbleiben ist der Schlüssel für Ihren Erfolg. Sie werden die Sache durchziehen, weil Sie immer wieder den Grund, warum Sie das tun (Ihr Veränderungsmotiv), vor Augen haben.</p>
<p>In der dritten Wochen fühlt sich die neue Gewohnheit schon <strong>fast wie selbstverständlich</strong> an. Sie müssen zwar noch drandenken, nicht in das alte Verhalten zurückzufallen, doch das viele Wiederholen hat sich gelohnt und die neue Gewohnheit ist schon fast Routine.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Die 28 Tage sind um</span></h2>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #0000ff;">Freuen Sie sich!!! </span></strong><br />
<strong><span style="color: #0000ff;">Sich haben es geschafft!!!</span></strong></p>
<p>Sie haben Ihrem Gehirn eine Lernaufgabe gestellt und diesen <strong>Lernprozess erfolgreich abgeschlossen</strong>. Da Sie nicht Ihr altes, sondern Ihr neues Verhalten immer und immer wieder wiederholt haben, reagieren Sie jetzt ganz automatisch so, wie Sie es zu Beginn für sich definiert haben.</p>
<p>Je mehr Sie die neue Gewohnheit üben, umso mehr wird diese zu Ihrer neuen Routine. Nach zwei Monaten werden Sie sich fragen, wie Sie es denn überhaupt je anders machen konnten.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Glücksgefühle zur Belohnung</span></h2>
<p>Neurobiologen, Psychologen und Soziologen haben erforscht, wie eng Lernprozesse und Glücksprozesse miteinander verbunden sind.  Was die Hirnforschung für Unternehmen bedeutet, beantwortet Prof. Dr. Manfred Spitzer unter anderem in diesem <a title="Was bedeutet Hirnforschung für Unternehmen?" href="http://www.innovativ-in.de/was-spitzer-unternehmen-prof-manfred-hirnforschung-_id55.html" target="_blank">Interview </a>.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Sind noch Fragen offen?</span></h2>
<p>Dann schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Oder Sie schreiben Ihre Frage direkt am Ende des Artikels ins Forum.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">In der dritten Folge: Umsetzung im Team</span></h2>
<p>In der nächsten Folge erfahren Sie, wie Sie und Ihre Mitarbeiter von dieser Zeit-Tagebuch-Technik und der Veränderung von Gewohnheiten profitieren können.</p>
<p>Teilen Sie Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen und zusätzliche Tipps mit anderen Leserinnen und Lesern, indem Sie Ihren Kommentar bzw. Ihre Anmerkung schreiben.</p>
<p>Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann geben Sie die Informationen bitte weiter.</p>
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		<title>Der ultimative 1001 Tipp für ein besseres Zeitmanagement ;-)</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 18:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter fuehren]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben sich an alle Regeln des Zeitmanagements gehalten und trotzdem sind Sie nicht effektiver geworden? Dann geht es Ihnen wie vielen. Nicht nur, dass diese Erinnerung-Pop-ups der elektronischen Terminkalender nerven, nein, fast jedes Gespräch beginnt bald mit dem Satz: "Ich habe keine Zeit."  <a href="http://www.humanfocus.at/der-ultimative-1001-tipp-fur-ein-besseres-zeitmanagement/3757/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-3757"></span><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3783" title="Zeitmanagement Effizienz" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/03/Zeitmanagement-Effizienz-150x99.png" alt="Zeitmanagement" width="150" height="99" />Sie haben sich an alle Regeln des <a title="Zeitmanagement Defintion Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitmanagement" target="_blank">Zeitmanagements</a> gehalten und trotzdem sind Sie nicht effektiver geworden? Natürlich wäre es schön, das eigene Leistungspotenzial und jenes Ihrer Mitarbeiter zu erhöhen, um damit mehr Ergebnisse zu erzielen. Nur irgendwie gelingt es nicht?</p>
<p>Dann geht es Ihnen wie vielen von uns. Nicht nur, dass diese Erinnerung-Pop-ups der elektronischen Terminkalender nerven, nein, fast jedes Gespräch beginnt bald mit dem Satz:</p>
<p style="text-align: center;"> <strong><span style="color: #3366ff;">&#8220;Ich habe keine Zeit&#8221;</span></strong></p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Zeitmanagement vs. Leistungsmanagement</span></h2>
<p>Worüber haben Sie mehr Kontrolle? Über Ihre Zeit oder über Ihre Energie?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zeit = Stunden Ihres Tages</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Energie = Ihre Leistungskraft</strong></p>
<p>Die Zeit können Sie nicht beeinflussen, doch Sie können darauf einwirken, ob Ihnen das, was Sie tun, etwas bringt <span style="text-decoration: underline;">und</span> Sie zufriedenmacht oder eben nicht.</p>
<p>Bestimmt kennen Sie jene Situationen, in denen Sie auch die schwierigsten Aufgaben innerhalb kürzester Zeit erledigen. Es ist einfach, denn Sie sind voll Freude und Elan bei der Sache und ein Kalender mit Zeitvorgaben spielt sicherlich keine Rolle.</p>
<p>Wenn Sie sich schlecht fühlen, ist Ihr Leistungspotenzial gering. Ihr Wohlbefinden wirkt sich damit unmittelbar auf Ihre Arbeitsleistung aus.</p>
<div style="line-height: 30px;">
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #3366ff;"><span style="font-family: Georgia;"><span style="font-size: 30px;">Entscheidend für gute Leistungen<br />
ist Ihr<br />
Energiemanagement,<br />
nicht Ihr<br />
Zeitmanagement.</span></span></span></strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Wie erkennen Sie Ihre Energiekiller?</span></h2>
<p>Vielleicht fallen Ihnen gleich ein paar Punkte ein. Für manche sind es lange Besprechungen mit keinem Ergebnis, andere arbeiten zu lange ohne Pause und verlieren dadurch Energie.</p>
<p>Um dauerhaft Aufgaben mit voller Tatkraft erledigen zu können, beginnen Sie am besten mit der <strong>Analyse Ihrer derzeitigen Situation</strong>.</p>
<p>Dabei sind 3 Punkte entscheidend:</p>
<ul>
<ul>
<li>Welche Tätigkeit bringt Sie Ihrem Ziel tatsächlich näher?</li>
<li>Warum kosten Sie manche Aufgaben so viel Kraft?</li>
<li>Wie zeigt Ihnen Ihr Körper &#8221;Zeit für eine Pause&#8221;?</li>
</ul>
</ul>
<p><strong><span style="color: #cc0000;">Es ist Zeit, Tagebuch zu führen: </span></strong><strong><span style="color: #cc0000;">Und so funktioniert&#8217;s blitzschnell</span></strong></p>
<p>Analysieren Sie mithilfe eines &#8221;Zeit-Tagebuchs&#8221; Ihre Tätigkeiten. Am besten erledigen Sie das SOFORT, um zu verstehen, was es mit diesem besonderen Tagebuch auf sich hat.</p>
<p>Dazu benötigen Sie <strong>5 Minuten. </strong>Eine Vorlage des <strong><a title="Zeit Tagebuch Vorlage" href="http://www.humanfocus.at/zeit-tagebuch-vorlage/">Zeit-Tagebuchs </a></strong>mit Beispielen finden Sie <a title="Zeit Tagebuch Vorlage" href="http://www.humanfocus.at/zeit-tagebuch-vorlage/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie mir eine <a title="Kontakt" href="http://www.humanfocus.at/kontakt/" target="_blank">E-Mail </a>. Oder Sie stellen Ihre Frage direkt am Ende des Artikels ins Forum.</p>
<p>Sie können das Zeit-Tagebuch an 3 Tagen hintereinander führen oder über eine längere Zeitspanne. Auf jeden Fall so lange, bis Sie erkannt haben, was Ihnen guttut und was nicht.</p>
<div id="boxquer">
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tipp:</strong></span></p>
<p>Schreiben Sie Ihre Notizen mit der Hand, werden Sie dafür zwar mehr als 5 Minuten an Zeit benötigen, doch durch die bewusste Entschleunigung kann das Ergebnis aussagekräftiger sein.</p>
<p>Das Zeit-Tagebuch hat nur einen Zweck: möglichst einfach <strong>herauszufinden und zu erkennen</strong>, was Sie stresst und was Ihren Arbeitselan fördert oder bremst.</p>
</div>
<p>In der <strong><span style="color: #3366ff;">nächsten Folge</span></strong> zu diesem Thema zeige ich Ihnen, <strong>wie Sie</strong> Ihre Notizen auswerten und kraftraubende <strong>Situationen ändern</strong> können.</p>
<p>In der <strong><span style="color: #3366ff;">dritten Folge </span></strong><span style="color: #111111;">erfahren Sie, </span>wie <strong>Sie und Ihre Mitarbeiter</strong> von dieser Zeit-Tagebuch-Technik <strong>profitieren</strong> können.</p>
<p>Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann geben Sie die Informationen bitte weiter.</p>
<p>Teilen Sie Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen und zusätzliche Tipps mit anderen Leserinnen und Lesern, indem Sie Ihren Kommentar/Anmerkung schreiben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mangelnde Umsetzungskompetenz: Worüber niemand offen spricht</title>
		<link>http://www.humanfocus.at/mangelnde-umsetzungskompetenz-woruber-niemand-offen-spricht/3702/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mangelnde-umsetzungskompetenz-woruber-niemand-offen-spricht</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 16:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter fuehren]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humanfocus.at/?p=3702</guid>
		<description><![CDATA["Definierte Ziele zu erreichen, war nie ein großes Problem für mich. Doch plötzlich klappt es nicht mehr wie früher. Das ist frustrierend, zumal ich nicht wirklich weiß, an was es liegt. Was sind die Ursachen für Veränderungen zum Negativen?" <a href="http://www.humanfocus.at/mangelnde-umsetzungskompetenz-woruber-niemand-offen-spricht/3702/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span id="more-3702"></span></em></p>
<p><em><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3734" title="Umsetzungskompetenz_Frage" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/03/Umsetzungskompetenz_Frage-150x117.png" alt="Umsetzungskompetenz Volition" width="150" height="117" />&#8220;Definierte Ziele zu erreichen, war nie ein großes Problem für mich. Doch plötzlich klappt es nicht mehr wie früher. Das ist frustrierend, zumal ich nicht wirklich weiß, woran es liegt. Was sind die Ursachen für Veränderungen zum Negativen?&#8221;</em></p>
<p>So oder so ähnlich geht es vielen. Jeder, der seine <a title="Was Ihre Ergebnisse über Ihre Umsetzungskompetenz verraten" href="http://www.humanfocus.at/jahresergebnisse-umsetzungskompetenz/2976/" target="_blank">Umsetzungskompetenz </a>verbessern möchte, fragt sich: &#8220;Was läuft schief?&#8221;</p>
<p>Eine mögliche Ursache könnte in unserem Willen (<a title="Wikipedia Volition" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volition" target="_blank">Volition</a>) liegen.</p>
<div id="boxquer">
<p style="text-align: center;">Um Ziele in Ergebnisse umzuwandeln, braucht es:</p>
<p style="text-align: center;"> <strong>WILLEN + WISSEN</strong></p>
</div>
<p>Wissen alleine nützt Ihnen wenig, wenn das definierte Ziel für Sie <strong>persönlich unwichtig</strong> ist. Und Ihr Wille alleine bringt Sie Ihrem Ziel nicht näher, wenn Sie nicht wissen, wie. Wille und Wissen sind untrennbar miteinander verbunden, um tatsächlich Ergebnisse zu erzielen.</p>
<p><em>&#8220;Wie wirken sich Erfahrungen, gute wie schlechte, auf die Volition aus und wie kann man ggf. gegensteuern?&#8221;</em></p>
<p>Erfahrung, Fachwissen, Planungsmethoden, Kommunikationstechniken usw. helfen Ihnen, einen guten Weg zum Ziel zu definieren. Aufgrund Ihrer Erfahrung wissen Sie daher, wo mögliche Gefahren lauern und wo mit Schwierigkeiten zu rechnen ist und Sie können Maßnahmen treffen, um dies zu vermeiden. Wenn Ihnen jedoch die Erreichung des Ziels aus welchen Gründen auch immer nicht wichtig genug ist oder persönliche Erlebnisse Ihren Willen einschränken, werden Sie trotz Ihres gut definierten Weges zum Ziel scheitern.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Enttäuschung, Mobbing, Zweifel</span></h2>
<p>Es gibt <strong>viele Gründe, nicht zu wollen</strong>. Die Ursachen können <strong>im Außen</strong> oder<strong> in Ihnen selbst</strong> liegen. Durch Selbstreflexion und schonungslose Ehrlichkeit gegenüber sich selbst können Sie herausfinden, warum Ihr Wille &#8220;entschwindet&#8221;, sobald ein Hindernis auftaucht und Sie Aufgaben nicht mehr erledigen.</p>
<p>Erst wenn Ihnen Ihre &#8220;Willenssaboteure&#8221; bewusst sind, haben Sie die Möglichkeit gegenzusteuern.</p>
<p>Unsere Gedanken infolge früherer Erlebnisse oder negativer Erwartungen können uns daran hindern zu handeln. Oder wir entdecken, dass bestimmte Verhaltensmuster uns immer auf dieselbe Art und Weise reagieren lassen.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Die eigentliche Prüfung für Ihren Willen: Ihr Arbeitsalltag</span></h2>
<p>Die eigentliche Herausforderung beim Erreichen von Zielen ist die <strong>immer und immer wieder</strong> neu aufzubringende Motivation, das Ziel tatsächlich erreichen zu wollen. Mit jeder Hürde auf dem Weg zum Ziel ist unsere Willenskraft neu gefordert. Das kann täglich sein, ja, sogar stündlich, oder uns &#8220;nur&#8221; dann treffen, wenn wir nicht mehr weiterkommen.</p>
<div id="boxquer" style="padding-left: 30px;"><strong><em>Wie stark ist Ihr Wille tatsächlich? </em></strong><br />
Denken Sie an das Abnehmen. Wenn Sie wissen, wie&#8217;s funktioniert, werden Sie nur dann abnehmen, wenn Sie Ihre bisherigen Gewohnheiten ändern und das bedeutet, lieb gewonnenen Versuchungen zu widerstehen &#8211; ohne Ausnahme <img src='http://www.humanfocus.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Der Härtetest für Ihren Willen: Gewohnheiten verändern</span></h2>
<p>Wenn Sie auf Ihrem Weg zum Ziel auf <strong>Gegenwehr, Abneigung, kurz: Widerstände</strong> stoßen und mit Ihrer gewohnten Vorgangsweise diese Hürden nicht beseitigen können, erfordert das nicht weniger als eine <strong>Änderung Ihres bisherigen Verhaltens</strong> oder einer <strong>Ihrer bisherigen Gewohnheiten</strong>.</p>
<p>Und an diesen Punkten fallen die tatsächlichen Entscheidungen über Erfolg oder Misserfolg.</p>
<ul>
<ul>
<li>Sind Sie wirklich bereit, Ihre Verhaltensmuster oder bisherigen Gewohnheiten zu verändern?</li>
<li>Wollen Sie das wirklich?</li>
<li>Ist Ihnen das Ziel so wichtig, dass Sie bereit sind, diese Mühe auf sich zu nehmen?</li>
</ul>
</ul>
<p><strong>Gewohnheiten lassen sich verändern.</strong> Dies erfordert jedoch, dass Sie das gewünschte Verhalten immer üben und zwar so lange, bis Ihr Gehirn dies als Automatismus verarbeitet hat. Das dauert meistens 28 Tage, bis wir mit einem anderen Verhalten vertraut sind.</p>
<div id="boxquer">
<p>Wenn Sie testen möchten, wie es sich anfühlt, eine Gewohnheit zu verändern, probieren Sie es mit dieser kleinen <span style="text-decoration: underline;">Übung</span> aus:</p>
<ul>Haben Sie eine Jacke, einen Blazer oder ein Jackett an? Dann ziehen es bitte einmal aus und gleich wieder an. Beobachten Sie dabei, ob Sie zuerst mit dem rechten oder mit dem linken Arm in das erste Armloch schlüpfen. War es der rechte oder war es der linke Arm?</ul>
<ul>Jetzt machen Sie das Gleiche noch einmal, nur schlüpfen Sie jetzt mit dem anderen Arm zuerst in Ihre Jacke. Also, wenn Sie normalerweise mit dem rechten Arm Ihren Blazer oder Ihr Jackett anziehen, dann machen Sie das jetzt mit Ihrem linken Arm zuerst.</ul>
<ul>Wie fühlt es sich an, wenn Sie nicht wie gewohnt Ihre Jacke anziehen?</ul>
<p><strong>Ungewohnt</strong>, <strong>irritierend</strong>, Sie müssen sich <strong>konzentrieren</strong> und eigentlich mögen Sie es nicht <img src='http://www.humanfocus.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Je öfter Sie jedoch auf diese neue Art Ihre Jacke anziehen, desto einfacher ist es. Nach einiger Zeit fällt es Ihnen so leicht, dass Sie gar nicht verstehen können, warum Sie sich je dagegen gesträubt haben.</p>
</div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Gewohnheiten zu verändern, erfordert Arbeit, mit der die wenigsten von uns bei der Definiton von Zielen rechnen. Doch es lohnt sich!</span></h2>
<p>So können Sie, vorausgesetzt Sie entscheiden sich dafür, Schritt für Schritt eine Hemmschwelle nach der anderen beseitigen und <strong>erreichen</strong> damit <strong>Ihre Ziele</strong>.</p>
<div id="boxquer">
<p><strong>Tipp:</strong></p>
<ul>Um herauszufinden, was Ihre Willenskraft tatsächlich einschränkt, benötigen Sie <strong>eine</strong> konkrete Situation. Warum kommen Sie nicht voran?</ul>
<ul>Oft ist es eine vermeintliche Kleinigkeit, die die wahre Ursache ins Bewusstsein bringt.</ul>
</div>
<p>Auf der Webseite <a title="48 Testfragen zur Umsetzungskompetenz" href="http://www.umsetzungskompetenzen.com/" target="_blank"> www.umsetzungskompetenzen.com </a>finden Sie einen Test mit 48 Fragen zum Thema Umsetzungskompetenz. Auch wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihre Antworten nicht zu speichern, erkennen Sie an Ihren Antworten dennoch schnell Ihre Schwachpunkte und Ihre Stärken.</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ziele planen: Zäumen Sie das Pferd von hinten auf</title>
		<link>http://www.humanfocus.at/ziele-planen-alternative-planungsmethod/3647/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ziele-planen-alternative-planungsmethod</link>
		<comments>http://www.humanfocus.at/ziele-planen-alternative-planungsmethod/3647/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter fuehren]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humanfocus.at/?p=3647</guid>
		<description><![CDATA[Das mit dem Planen ist so eine Sache, denn manchmal ist es ganz schön schwierig, Mitarbeiter für ein Ziel überhaupt zu begeistern oder die anfängliche Begeisterung in der Planungsphase nicht zu verlieren. Geht es darum herauszufinden, wie sich ein Ziel sicher realisieren können, drehen Sie den Spieß des klassischen Planungsansatzes um. Und so gehen Sie vor ... <a href="http://www.humanfocus.at/ziele-planen-alternative-planungsmethod/3647/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-3647"></span></p>
<p>Das mit dem Planen ist so eine Sache, denn manchmal ist es ganz schön schwierig, Mitarbeiter für ein Ziel überhaupt zu begeistern oder die anfängliche Begeisterung für das Ziel in der Planungsphase nicht zu verlieren.</p>
<p>Wenn die Liste der zu erledigenden Aufgaben, die für die Erreichung des Ziels erforderlich sind, kein Ende nimmt, verschwindet plötzlich das Ziel aus dem Blickfeld und nur ein immer größer werdender Berg von Aufgaben ist noch sichtbar. Das Gefühl &#8220;Wie soll ich bzw. wie sollen wir das denn nur schaffen?&#8221; gewinnt die Oberhand und die Motivation ist verschwunden.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Zielvereinbarungen im Mitarbeitergespräch</span></h2>
<p>Sobald es um die Festlegung von Zielen geht, wird so mancher Mitarbeiter im Gespräch immer wortkarger. Der Weg, wie das gesteckte Ziel erreicht werden soll, ist dem Mitarbeiter oft nicht klar. Dadurch weiß der Mitarbeiter nicht, ob und in welchem Ausmaß sich sein bisheriger Arbeitsalltag verändern wird.</p>
<p>Entwickeln Führungskraft und Mitarbeiter gemeinsam den Weg zum Ziel, verstehen beide besser:</p>
<ul>
<ul>
<li>was ist realistisch;</li>
<li>wo lauern Gefahren;</li>
<li>welcher Zeitaufwand ist erforderlich.</li>
</ul>
</ul>
<p>Doch nicht jede Planungsmethode ist für diesen Dialog geeignet.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Die Nachteile der klassischen Planungsmethoden</span></h2>
<p>Beginnt die Planung damit, die erste Aufgabe auf dem Weg zum Ziel zu notieren, nach dem Motto <strong>&#8220;Was ist der erste Schritt?&#8221;</strong>, ist die Gefahr der <strong>Demotivation</strong> groß. Der Zeitaufwand für die Planung ist hoch und alle anderen Aufgaben, die mit dem Ziel nicht im unmittelbaren Zusammenhang stehen, werden ausgeblendet.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Beginnen Sie mit Ihrer Planung am Ende, statt am Anfang</span></h2>
<p>Geht es darum herauszufinden, <strong>wie</strong> sich eine Idee oder <strong>ein Ziel sicher realisieren</strong> lassen, oder darum, <strong>eine erste Einschätzung</strong> zu bekommen, was machbar ist, drehen Sie den Spieß des klassischen Planungsansatzes um.</p>
<div id="boxquer">
<p style="text-align: center;">Entwickeln Sie den<strong> Plan beginnend mit dem Ende, </strong>nach dem Motto</p>
<p><center><strong><span style="color: #cc0000;">&#8220;Was ist zuvor?&#8221;</span></strong></center></div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Und so funktioniert&#8217;s:</span></h2>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Grundlagen dieser Planungsmethode</strong></span></p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Schreiben Sie auf einem <strong>großen Blatt Papier</strong> in die <strong>rechte obere Ecke Ihr Ziel</strong> und rahmen Sie die Buchstaben mit einer Ellipse, einem Kreis oder einem Rechteck ein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Stellen Sie sich oder Ihren Mitarbeitern die <strong>Frage</strong> &#8220;Was ist zuvor&#8221; oder <strong>&#8220;Was muss davor getan werden bzw. erledigt sein?“</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Notieren Sie die <strong>Antwort links vom Ziel</strong>, Antwort einrahmen, Verbindungspfeil von rechts nach links ziehen, wie bei einem Flowchart und mit &#8220;aber zuerst&#8221; beschriften.</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Stellen Sie sich oder Ihren Mitarbeitern die Frage &#8220;Was ist zuvor&#8221; in Bezug auf die eben notierte Aufgabe, notieren Sie die Antwort wieder und <strong>fahren Sie fort</strong>, bis Sie bei einer Aufgabe sind, die innerhalb von einer Stunde erledigt werden kann.</p>
<p>Sie schreiben also immer links von der vorhergehenden Antwort, was vor dieser zuvor notierten Aufgabe zu erledigen ist. Als Ergebnis haben Sie dann auf Ihrem Blatt links genau die Aufgaben vermerkt, mit denen Sie beginnen müssen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>So ist der Ablauf:</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-3655 aligncenter" title="Ablaufplan ohne Text" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/02/Ablaufplan_Beispiel_ohne_Text.png" alt="Ablaufplan ohne Text" width="630" height="330" /></p>
<div id="boxquer"><strong><span style="text-decoration: underline;">Tipp</span>:</strong><br />
Am besten probieren Sie die Methode für sich selbst vor einem gemeinsamen Mitarbeitergespräch aus. Das geht schnell und dabei lernen Sie,</p>
<ul>
<li>ob das Ziel überhaupt eine Chance auf Umsetzung hat,</li>
<li>wie Sie Ihre Fragen für das Mitarbeitergespräch am besten stellen,</li>
<li>welche Antworten Sie sich noch vor dem Mitarbeitergespräch überlegen müssen und wie Sie die Vielfalt der Methode am besten für sich nutzen wollen.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie Hilfe benötigen oder Fragen haben, können Sie dafür die Kommentarfunktion am Ende des Artikels nutzen oder <a title="Kontakt" href="http://www.humanfocus.at/kontakt/" target="_blank">Sie melden sich direkt bei mir</a>.</p>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Große Teilziele auf ein eigenes Blatt</strong></span></p>
<p>Streben Sie ein großes Ziel an, werden Sie viele gleichwertige Aufgaben als Antwort auf die Frage &#8220;Was ist zuvor?&#8221; notieren und der Platz auf Ihrem Blatt Papier wird nicht ausreichen. Dann nehmen Sie für Teilziele, die viele Aufgaben erfordern ein neues Blatt und notieren dort alle Aufgaben.</p>
<div id="boxquer"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tipp:</strong></span> Lassen Sie verschiedene oder auch gleiche Teilziele von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeitergruppe gleichzeitig nach der oben beschriebenen Methode notieren, und fügen Sie nach einer Abstimmung der verschriftlichen Aufgaben am Ende die einzelnen Teile zu einem Gesamtbild zusammen.</div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Alles auf einen Blick</strong></span></p>
<p>Je nachdem, welchen Zweck Sie mit dieser Planung verfolgen, können Sie zu den einzelnen Aufgaben eine Zeitschätzung aufschreiben, Budgetzahlen hinzufügen, einen Raster über das gesamte Blatt ziehen, um zu wissen, in welchem Monat welche Aufgaben erledigt werden u.v.a.m.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kreativ sein</strong></span></p>
<p>Mit buntem Papier und Stiften macht die Planung gleich noch mehr Freude. Das Blatt sollte mindestens das Format A4 haben (mir ist die Hälfte eines Flipchartblattes am liebsten) und mit dem Querformat zu arbeiten, ist ideal.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Psychologischer Trick</strong></span></p>
<p>Platzieren Sie die Zeichnung dort, wo sie alle Beteiligten immer gut sehen können und streichen Sie die Aufgaben, die erledigt sind, gut erkennbar durch. Mit dieser Visualisierung sieht jeder sofort, wo sich das Team auf dem Weg zum Ziel befindet. Gerade kurz vor dem Ziel hilft es, die Fülle der erledigten Aufgaben zu sehen, um auch noch für das letzte Stück die eigenen Kraftreserven zu mobilisieren.</p>
<p>Ein zusätzlicher Vorteil dieser Visualisierung ist: Ein Verzetteln ist ausgeschlossen und das spart Zeit. Denn der aufgezeichnete Plan gibt sofort Auskunft, welche Aufgabe jeweils zuerst erledigt werden muss, um das Ziel zu erreichen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hier noch ein Textbeispiel, wie diese Methode funktioniert:</strong></span></p>
<p>Das Ziel: einen neuen Mitarbeiter einstellen. Und so gehen Sie vor, wenn Sie das Pferd von hinten aufzäumen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Sie schreiben rechts oben in die Ecke Ihr Ziel.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3658" title="Ablaufplan: 1. Schritt: Notieren Sie das Ziel" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/02/Ablaufplan_Ziel_notieren.png" alt="Ablaufplan: 1. Schritt: Notieren Sie das Ziel" width="630" height="330" /></p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Sie stellen die folgende Frage in Bezug auf das notierte Ziel: &#8220;Was muss vorher erledigt sein oder getan werden, damit der neue Mitarbeiter eingestellt werden kann?&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Schreiben Sie die Antwort links neben die Ellipse mit dem Ziel. Bevor der Mitarbeiter eingestellt werden kann, muss beispielsweise der Arbeitsvertrag unterschrieben sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Den Text einmal umranden und mit einem Pfeil verbinden. Dann folgt der nächste Schritt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3662" title="Ablaufplan: Notieren Sie die &quot;aber zuerst&quot; Aufgabe" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/02/Ablaufplan_aber_zuvor_notieren.png" alt="Ablaufplan: Notieren Sie die &quot;aber zuerst&quot; Aufgabe" width="630" height="330" /></p>
<p style="padding-left: 30px;">5. Die gleiche Frage noch einmal: &#8220;Was muss vorher erledigt sein oder getan werden, damit der Arbeitsvertrag unterschrieben werden kann?&#8221; Bevor der Arbeitsvertrag unterschrieben werden kann, müssen beispielsweise das Gehalt und die Arbeitszeit geklärt sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Folglich werden links von der Ellipse mit dem Text &#8220;Arbeitsvertrag unterschrieben&#8221; als Aufgaben, die aber zuerst erledigt werden müssen, um einen unterschriebenen Arbeitsvertrag zu haben, wieder notiert.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3663" title="Ablaufplan: &quot;Aber zuerst&quot; Aufgaben notieren" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/02/Ablaufplan_aber_zuerst_links.png" alt="Ablaufplan: &quot;Aber zuerst&quot; Aufgaben notieren" width="630" height="330" /></p>
<p style="padding-left: 30px;">6. Sie schreiben so lange alle Aufgaben, die zuerst erledigt werden müssen, auf, bis die einzelnen Aufgaben überschaubar sind. Ideal ist, mit den Fragen und den Notizen erst dann zu enden, wenn die notierte Aufgabe innerhalb von 1 Stunde erledigt werden kann.</p>
<div id="boxquer"><center><strong><span style="color: #cc0000;">Das Geheimnis der 1-Stunden-Regel</span></strong></center></div>
<div id="boxquer">Jede Aufgabe, die in einer Stunde zu erledigen ist, wird tatsächlich erledigt und Sie und Ihre Mitarbeiter befinden sich damit bereits mitten auf dem Weg zum Ziel.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Der Trick dabei:</span><br />
Eine Aufgabe, die innerhalb einer Stunde erledigt werden kann, ist <strong>überschaubar</strong> und wird <strong>deshalb</strong> auch <strong>tatsächlich erledigt</strong>. Oder fallen Ihnen Gründe ein, eine einstündige Aufgabenerledigung abzulehnen oder zu verweigern? Sich auf die Erledigung einer einzelnen Aufgabe zu fokussieren, verhindert ein Gefühl der Überlastung.</div>
<p>Probieren Sie diese Art zu planen einfach einmal aus und schreiben Sie mir über Ihre Erfahrungen.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Stress mit dem Wort Ziel</title>
		<link>http://www.humanfocus.at/der-stress-mit-dem-wort-ziel/3567/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-stress-mit-dem-wort-ziel</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter fuehren]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humanfocus.at/?p=3567</guid>
		<description><![CDATA[Erreichen Sie Ihre Ziele immer wie geplant? Wenn nicht, welche Rolle spielt die Zeit bei Ihren Zielen? Gut formulierte Ziele haben eine starke Dynamik und zu Beginn sind die Freude und die Begeisterung für die Aufgabe groß. Die Gedanken drehen sich nur darum, wie man die Aufgabe am besten lösen kann. Doch plötzlich wird aus Begeisterung Zwang. <a href="http://www.humanfocus.at/der-stress-mit-dem-wort-ziel/3567/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2012/02/Ziele-150x99.png" alt="Der Stress mit dem Wort Ziel" title="Ziele" width="150" height="99" class="alignright size-thumbnail wp-image-3602" /><span id="more-3567"></span>Erreichen Sie Ihre <a title="Wirtschaftslexion - Definition Ziel" href="http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/ziel/ziel.htm" target="_blank">Ziele </a>immer wie geplant? Wenn nicht, haben Sie schon einmal bemerkt, welche Rolle die Zeit bei Ihren Zielen spielt? Wie viel Druck kann ein Datum verursachen? Welche unbewussten Stressauslöser kennen Sie und wie wirken sie sich auf Ihre Arbeitsergebnisse aus?</p>
<p><strong>Gut formulierte Ziele</strong> haben eine starke Dynamik und zu<strong> Beginn </strong>sind die<strong> Freude </strong>und die<strong> Begeisterung </strong>für die Aufgabe<strong> groß</strong>. Die Gedanken drehen sich nur darum, wie man die Aufgabe am besten lösen kann.</p>
<p>Doch <strong>plötzlich wird aus der Begeisterung Zwang</strong> und die Freude und Leichtigkeit sind verschwunden.</p>
<div id="boxquer">Sobald wir bemerken, dass der Termin wahrscheinlich nicht eingehalten werden kann, kippt die Stimmung und der Druck und der Stress bringen uns ins Trudeln.</div>
<p>Dabei haben wir doch nur entdeckt, dass es sich lohnt, für ein sehr gutes Endergebnis einer Teilaufgabe viel mehr Aufmerksamkeit zu investieren, als ursprünglich zeitlich dafür eingeplant worden war.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Die Einhaltung des Zeitplans ist das neue Ziel</span></h2>
<p>Doch <strong>unbewusst</strong> haben wir uns auf ein<strong> neues Ziel fokussiert</strong>. Nicht die eigentliche Aufgabe steht länger im Vordergrund, sondern das <strong>Datum</strong>. Das ursprünglich gesetzte Ziel wird dazu benutzt herauszufinden, ob wir in der Lage sind, einen gesetzten Termin auch tatsächlich zu erreichen.</p>
<p>Dadurch erfolgt die Bewertung, welche Aufgaben wie am besten erledigt werden, unter einem vollkommen anderen Aspekt und <strong>wir sind mit dem Ergebnis unzufrieden</strong>.</p>
<div id="boxquer">Eigentlich hatten wir uns ja auf die Aufgabe gefreut und nicht darauf, ein Wettrennen mit einem Datum zu gewinnen.</div>
<p>Einfach das Datum zu ändern, funktioniert meistens nicht. Ist die Zeitfalle erst einmal zugeschnappt, <strong>ist es schwer, </strong>das<strong> Datum auszublenden</strong> und sich ausschließlich auf die<strong> Aufgabe zu konzentrieren</strong>.</p>
<p>Die Lösung des Dilemmas ist, erst gar nicht in die Zeitspirale hineinzugeraten – und dafür können wir unser Unterbewusstsein nutzen.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Der Trick mit der Wortwahl</span></h2>
<p>Erkunden Sie einmal Ihr <strong>Unterbewusstsein</strong> und finden Sie heraus, was das Wort Ziel bei Ihnen auslöst.</p>
<p>Das ist ganz einfach. Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie die Antworten zu den folgenden Fragen auf:</p>
<div id="box"><strong>Tipp:</strong><br />
<em>Finden Sie heraus, welche <span style="color: #cc0000;">Wörter</span> welche <span style="color: #cc0000;">Emotionen</span> bei Ihnen auslösen und passen Sie Ihre Wortwahl entsprechend an.</em></div>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1.</strong> Was fällt Ihnen zu dem Wort ZIEL ein?<br />
<strong>2.</strong> Welches Gefühl löst das jeweils notierte Wort/der jeweils notierte Satz bei Ihnen aus? Schreiben Sie das Gefühl einfach neben das Wort/den Satz.<br />
<strong>3.</strong> Was ist Ihnen bewusst geworden? Werten Sie Ihre Notizen aus, indem Sie positive und negative Gefühle farblich unterschiedlich kennzeichnen.</p>
<p>Sind Sie vom Ergebnis überrascht? Löst das Wort Ziel bei Ihnen eher positive oder negative Assoziationen aus?</p>
<div id="boxquer">Erzeugt das Wort Ziel bei Ihnen eher ein negatives Gefühl, ersetzen Sie es durch ein positives besetztes anderes Wort.</div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Wie fühlt es sich an, wenn Sie das Wort Ziel durch Absicht ersetzen?</span></h2>
<p>Ersetzen Sie das Wort <strong>Ziel</strong> durch das Wort <strong>Absicht</strong> und ändern Sie die Formulierung von &#8220;fertig bis 30.06.2012&#8243; in &#8220;und ich freue mich, wenn &#8230;&#8230; bis zum 30.06.2012 abgeschlossen werden kann&#8221;.</p>
<p>Eine veränderte Wortwahl unterstützt so manchen, sich gedanklich vollkommen auf die Aufgabe zu konzentrieren. Druck und Stress, der durch Gedanken an die Zeit entsteht, haben damit keine Chance, die anfängliche Freude am Ziel zu sabotieren.</p>
<p>Probieren Sie es einfach aus und schreiben Sie mir, welche Veränderungen sich dadurch ergeben haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was Ihre Ergebnisse über Ihre Umsetzungskompetenz verraten</title>
		<link>http://www.humanfocus.at/jahresergebnisse-umsetzungskompetenz/2976/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jahresergebnisse-umsetzungskompetenz</link>
		<comments>http://www.humanfocus.at/jahresergebnisse-umsetzungskompetenz/2976/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 15:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter fuehren]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humanfocus.at/?p=2976</guid>
		<description><![CDATA[Wie geht es Ihnen, wenn Sie auf den Kalender blicken? Versuchen Sie möglichst alles, was Sie sich für dieses Jahr vorgenommen haben, auch noch zu erreichen? Manchen Menschen gelingt es scheinbar mühelos, anspruchsvolle Ziele zu erreichen, während andere trotz größter Bemühungen immer wieder scheitern. <a href="http://www.humanfocus.at/jahresergebnisse-umsetzungskompetenz/2976/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-2976"></span><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3061" title="Umsetzungskompetenz" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2011/12/Ergebnis_Umsetzung-150x100.jpg" alt="Jahresergebnisse - Umsetzungskompetenz" width="150" height="100" />Wie geht es Ihnen, wenn Sie auf den Kalender blicken? Versuchen Sie möglichst alles, was Sie sich für dieses Jahr vorgenommen haben, auch noch zu erreichen? Wie hoch schätzen Sie Ihre Chancen ein, dass Sie das, was Sie sich vorgenommen haben, auch tatsächlich noch umsetzen?</p>
<p>Spätestens bei der Weihnachtsfeier sprechen die meisten Unternehmen und Führungskräfte in ihrem Jahresrückblick über die erreichten Ergebnisse. Fallen diese nicht ganz so rosig aus, ist das eine gute Gelegenheit einmal bewusst zu hinterfragen, was denn die wahren Gründe dafür sind, dass nur ein Teil oder womöglich gar keine der vorgenommenen Ziele erreicht worden sind.</p>
<p>Manchen Menschen gelingt es scheinbar mühelos, anspruchsvolle Ziele zu erreichen und große Leistungen zu erbringen, während andere trotz größter Bemühungen und umfangreicher Kenntnisse immer wieder scheitern.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Das Zauberwort heißt Umsetzungskompetenz</span></h2>
<p>Der Begriff <a title="Umsetzungskompetenz Definiton Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umsetzungskompetenz" target="_blank">Umsetzungskompetenz </a>oder Umsetzungsstärke hat sich in den vergangenen Jahren in verschiedenen Bereichen als Forschungsthema etabliert.</p>
<p>Gemeint ist die Fähigkeit des Menschen, durch seine Willenskraft (Volition) gesteckte Ziele in Ergebnisse umzuwandeln. Auf Unternehmensebene ist es die Fähigkeit, Strategien, Veränderungsprozesse und Innovationen erfolgreich zu implementieren.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Wie ist es um Ihre Umsetzungsstärke bestellt?</span></h2>
<p>Erreichen Sie die gesteckten Ziele? Oder zählen Sie zu jener Gruppe von Führungskräften, die von den zu Beginn des Jahres definierten Zielen nur wenige bis keine erreicht hat?</p>
<p>Die Universität St. Gallen und die London Business School haben in Studien Folgendes herausgefunden:</p>
<div id="boxind">
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 16px;"><span style="font-family: Georgia;"><br />
&#8220;Um ein definiertes Ziel zu erreichen, bringen nur<br />
<strong>10 Prozent</strong><br />
der Führungskräfte genügend Selbstdisziplin auf.&#8221;</span></span></p>
</div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Was hindert Führungskräfte daran, vereinbarte Ziele tatsächlich in Ergebnisse umzuwandeln?</span></h2>
<p>Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, denn hinter dem Begriff &#8220;Umsetzungskompetenz&#8221; verbergen sich sehr komplexe Themen, die sich gegenseitig ergänzen müssen, um erfolgreich zu sein.</p>
<div id="boxind">
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 20px;"><span style="font-family: Georgia;"><br />
<strong>Wichtig sind:</strong><br />
konsequentes Verhalten,<br />
Selbstdisziplin,<br />
Willensstärke und<br />
Fokussierung.</span></span></p>
</div>
<p>Es nützt einer Führungskraft wenig, wenn sie einerseits über eine hohe Selbstdisziplin verfügt, sich andererseits ständig verzettelt, weil es schwerfällt, Unwesentliches vom Wesentlichen zu unterscheiden.</p>
<p>Wenn eine Führungskraft exzellent in der Planung ist, sich jedoch von Emotionen und Stimmungen beeinflussen und leiten lässt, wird es genauso schwierig werden, Ergebnisse zu erzielen.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Wie können Sie eine hohe Umsetzungskompetenz erlangen?</span></h2>
<p><strong>Der erste Schritt</strong> zu einer Verbesserung ist immer eine <strong>Analyse der derzeitigen Situation</strong>. Eine Bestandsaufnahme, wenn Sie so wollen, indem Sie gegenüber sich selbst <strong>schonunglos ehrlich</strong> sind.</p>
<p>Schreiben Sie am besten auf, warum Sie die Ziele, die Sie sich vorgenommen haben, nicht oder nur teilweise erreicht haben. Wichtig dabei: Tun Sie das bitte <strong>ohne BEWERTUNG!</strong></p>
<p>Sie sammeln einfach alle Ihre Gedanken dazu. Wenn Sie kritische oder selbstanklägerische Gedanken beobachten, wie beispielsweise <em>&#8220;Warum hast du denn das nicht gemacht?&#8221;</em>  dann notieren Sie den &#8220;Lösungsvorschlag&#8221; und fahren mit Ihrer Analyse fort.</p>
<div id="boxquer"><strong><em>Tipp:</em></strong> Wenn Ihre Analyse ergibt, dass jemand anderer &#8220;schuld&#8221; war, dass die Ziele nicht erreicht werden konnten,  versuchen Sie bitte zu hinterfragen, was Sie, ja Sie, anders hätten machen können, um dennoch ein gutes Ergebnis zu erzielen.</div>
<p>Manche Menschen erkennen bereits während des Schreibens, ob zuwenig konsequentes Verhalten die Ergebnisse verhindert oder verzögert haben, oder die Ursache im Bereich Selbstdisziplin, Willensstärke oder Fokussierung liegt. Die meisten lesen ihre Notizen nach einem gewissen Zeitabstand durch und erkennen dann, welche Kompetenzen verbessert werden müssen. Wer in der Selbstreflexion nicht so geübt ist, kann sich auch ein konstruktives Feedback einholen.  Sie könnten beispielsweise fragen: <em>&#8220;Was könnte ich das nächste Mal in einer vergleichbaren Situation anders machen, um das gewünschte Ziel zu erreichen?&#8221;</em></p>
<p>Das Ergebnis ist das größte Geschenk, das Sie sich selbst machen können. Es ist vollkommen egal, ob Sie einen oder mehrere Punkte erkennen, am wichtigsten ist die Erkenntnis darüber. Denn damit wissen Sie genau, wo Sie ansetzen müssen, um Ihre Ziele in Ergebnisse umzuwandeln &#8211; und das ist einfach Gold wert.</p>
<div id="box">&#8220;Um 18 Mal erfolgreich zu sein, bin ich 13 Mal gescheitert.&#8221; <em>Reinhold Messner</em></div>
<p>Der Rest ist relativ einfach und eine <strong>Übungssache</strong>. Dann heißt es üben, üben und nochmals üben, denn durch Ankündigungen und Absichtserklärungen sind noch nie Ergebnisse erzielt worden.  Scheitern gehört zum Lernprozess und ist enorm wichtig, um langfristig die gewünschten Erfolge zu erzielen.</p>
<p>Mit jedem Tun sammeln Sie wertvolle Erfahrungen und können sich so kontinuierlich und sehr fokussiert die gewünschten Kompetenzen aneignen. Schneller als Sie denken, zählen Sie dann zu dem Kreis jener, denen es scheinbar mühelos gelingt, die gesteckten Ziele zu erreichen.</p>
<p>Mehr zum Thema Umsetzungskompetenz und wie Sie diese erreichen können, erfahren Sie &#8211; wenn Sie möchten &#8211; im neuen Jahr.</p>
<p><strong>Wenn Sie Fragen haben oder ich sonst etwas für Sie tun kann, kontaktieren Sie sich bitte.</strong> Vielen Dank!</p>
<p><strong>Anmerkungen &amp; Kommentare erwünscht</strong></p>
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<p>Um die Lesbarkeit einfach zu halten, wurde die männliche Anredeform gewählt. Diese richtet sich im gleichen Maß an Frauen und Männer.</p>
<p>Der nächste Artikel erscheint im neuen Jahr. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine wunderbare Adventszeit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tiroler Wirtschaft: Viele fehlende Infos bei Stellenanzeigen</title>
		<link>http://www.humanfocus.at/tiroler-wirtschaft-fehlende-infos-bei-stellenanzeigen/2962/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tiroler-wirtschaft-fehlende-infos-bei-stellenanzeigen</link>
		<comments>http://www.humanfocus.at/tiroler-wirtschaft-fehlende-infos-bei-stellenanzeigen/2962/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter suchen]]></category>
		<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humanfocus.at/?p=2962</guid>
		<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe der "Tiroler Wirtschaft" vom Donnerstag, 17. November 2011, wird über das Ergebnis der Studie berichtet. 
 <a href="http://www.humanfocus.at/tiroler-wirtschaft-fehlende-infos-bei-stellenanzeigen/2962/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-2962"></span>In der aktuellen Ausgabe der &#8220;Tiroler Wirtschaft&#8221; vom Donnerstag, 17. November 2011, wird über das <a title="Stellenanzeigen schneiden bei Bewerbern schlecht ab" href="http://www.humanfocus.at/studie-ergebnis-stellenanzeigen/2704/" target="_blank">Ergebnis der Studie </a>berichtet.</p>
<p>Wer einen Einblick bekommen möchte, was potenzielle Bewerberinnen und Bewerber bei mancher Formulierung denken, kann dies im Artikel <a title="Killerphrasen in Stellenangeboten und Job &amp; Karriereseiten" href="http://www.humanfocus.at/killerphrasen-stellenangebote/2755/" target="_blank">Killerphrasen in Stellenangeboten und Job &amp; Karriereseiten </a> lesen. Die Kommentare spiegeln jedoch nur einen kleinen Teil dessen wider, was Unternehmen verbessern sollten.</p>
<p>Wenn Sie wissen wollen, was potenzielle neue Mitarbeiter aktuell davon abhält, sich bei Ihnen zu bewerben und was Sie tun müssen, um diese Tatsache zu ändern, dann melden Sie sich bitte telefonisch oder viaE-Maildirekt bei Sabine Graf.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum manche Unternehmen auch mit Geschenken und Weiterbildungen Steuern sparen und sogar Krankenstände in bares Geld verwandeln</title>
		<link>http://www.humanfocus.at/steuer-sparen/2899/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=steuer-sparen</link>
		<comments>http://www.humanfocus.at/steuer-sparen/2899/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 06:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humanfocus.at/?p=2899</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeit des Schenkens rückt immer näher. Hier sind 3 Tipps, die sich für Mitarbeiter und Unternehmer lohnen: 6% Bildungsprämie oder 20% Bildungsfreibetrag? 50% Zuschuss für Krankenstände oder doch lieber Geschenke im Wert von € 186,- jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei? <a href="http://www.humanfocus.at/steuer-sparen/2899/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-2899"></span></p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2943" title="Steuertipps 2011" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2011/11/Steuertipps-150x111.jpg" alt="Steuertipps 2011" width="150" height="111" />Die Zeit des Schenkens rückt immer näher. Hier sind <strong>3 Tipps</strong> rund ums Schenken und Beschenktwerden, die sich lohnen. Wie wäre es mit 6 % <a href="#Aus- und Fortbildungen werden belohnt: Bildungsfreibetrag (BFB) oder Bildungsprämie">Bildungsprämie</a> oder 20 % <a href="#Aus- und Fortbildungen werden belohnt: Bildungsfreibetrag (BFB) oder Bildungsprämie">Bildungsfreibetrag</a>? 50 % <a href="#50% Zuschuss für Krankenstände von der AUVA">Zuschuss für Krankenstände</a> oder doch lieber <a href="#Geschenke und die Steuer">Geschenke</a> für Ihre Mitarbeiter im Wert von € 186,- jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hinweis:</span> Dieser Artikel bezieht sich auf das österreichische Recht.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;"><a name="Geschenke und die Steuer"></a>Geschenke und die Steuer</span></h2>
<p>Bei der Auswahl von Geschenken für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten Sie ein paar Punkte beachten, damit es keinen bitteren Beigeschmack gibt. Goldmünzen oder Warengutscheine sind besser als bares Geld, denn das ist lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig.</p>
<div id="boxquer">
<p>Geschenke an Arbeitnehmer sind innerhalb eines Freibetrages von <strong>€ 186,-</strong> jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn es sich um <strong>Sachzuwendungen</strong> handelt (z. B. Warengutscheine, Goldmünzen). <strong>Geldgeschenke</strong> sind immer <strong>steuerpflichtig</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Achtung:</span> Wenn die Geschenke an Arbeitnehmer über bloße Aufmerksamkeiten (z. B. Bücher, CDs, Blumen) hinausgehen, besteht auch Umsatzsteuerpflicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Achtung:</span> Der Steuerfreibetrag von € 365,- pro Arbeitnehmer für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen gilt für alle Betriebsveranstaltungen des ganzen Jahres, nicht nur für die Weihnachtsfeier. Ein eventueller Mehrbetrag ist steuerpflichtiger Arbeitslohn.</p>
<address>Quelle: ÖGWT</address>
</div>
<h2></h2>
<h2><span style="color: #cc0000;"><a name="Aus- und Fortbildungen werden belohnt: Bildungsfreibetrag (BFB) oder Bildungsprämie"></a>Aus- und Fortbildungen werden belohnt: Bildungsfreibetrag (BFB) oder Bildungsprämie</span></h2>
<p>Haben Sie Mitarbeitern heuer <strong>externe Kurse und Seminare</strong> bezahlt oder Mitarbeiter <strong>betriebsintern ausgebildet</strong>? Dann sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, welche Unterlagen von Ihnen benötigt werden, um den <strong>20%igen Bildungsfreibetrag</strong> oder die <strong>6%ige Bildungsprämie</strong> für Sie geltend zu machen.</p>
<div id="boxquer">
<p>Zusätzlich zu den für die Mitarbeiter aufgewendeten externen Aus- und Fortbildungskosten können Unternehmer einen Bildungsfreibetrag in Höhe von 20 % dieser Kosten geltend machen. Aufwendungen für <span style="text-decoration: underline;">innerbetriebliche Aus- und Fortbildungseinrichtungen</span> können nur bis zu einem <span style="text-decoration: underline;">Höchstbetrag von € 2.000,- pro Tag</span> für den 20 %igen BFB berücksichtigt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Tipp:</span> Alternativ zum Bildungsfreibetrag für externe Aus- und Fortbildungskosten kann eine 6%ige Bildungsprämie geltend gemacht werden. Aber Achtung bei internen Aus- und Fortbildungskosten: Hier steht keine Prämie zu!</p>
<address>Quelle: ÖGWT</address>
</div>
<h2></h2>
<h2><span style="color: #cc0000;"><a name="50% Zuschuss für Krankenstände von der AUVA"></a>50 % Zuschuss für Krankenstände von der AUVA</span></h2>
<p>Wenn Sie weniger als 51 Mitarbeiter beschäftigen, dann bietet die AUVA <strong>Zuschüsse zur Entgeltfortzahlung nach Unfällen und Krankheiten</strong>. Die genauen Informationen finden Sie direkt bei der <a href="http://www.auva.at/portal27/portal/auvaportal/channel_content/cmsWindow?action=2&amp;p_menuid=5124&amp;p_tabid=4" target="_blank">AUVA</a>. Mit dem Zuschuss sparen Sie bei Krankenständen 50 % der Lohnkosten. Prüfen Sie am besten die Krankenstände der Jahre 2009, 2010 und 2011, denn Sie können die <strong>Anträge bis zu 3 Jahre nach Beginn</strong> der jeweiligen Entgeltfortzahlung stellen.</p>
<div id="boxquer">
<p>Klein- und Mittelbetriebe, die regelmäßig weniger als 51 Arbeitnehmer beschäftigen, erhalten von der AUVA einen Zuschuss, wenn sie Arbeitnehmern (auch geringfügig Beschäftigten) aufgrund eines <strong>unfallbedingten Krankenstandes</strong> (Freizeit- oder Arbeitsunfall) das Entgelt für <span style="text-decoration: underline;">mehr als drei Tage</span> fortzahlen müssen.</p>
<p>Außerdem erhalten derartige Betriebe einen Zuschuss für die Entgeltfortzahlung bei <strong>sonstigen Krankenständen</strong> der Arbeitnehmer, wenn der Krankenstand <span style="text-decoration: underline;">länger als 10 Tage</span> dauert. In diesen Fällen wird der Zuschuss aber erst ab dem 11. Krankenstandstag gewährt.</p>
<p>Der Zuschuss beträgt <strong>50 % des tatsächlich fortgezahlten Entgelts</strong> für <strong>maximal 6 Wochen</strong>. Auch wenn die Anträge bis zu drei Jahre nach Beginn der jeweiligen Entgeltfortzahlung gestellt werden können, sollte der bevorstehende Jahreswechsel genützt werden, um zu überprüfen, ob Ansprüche bestehen.</p>
<address>Quelle: ÖGWT</address>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Tipp:</span> Um zusätzlichen Stress im Dezember zu vermeiden, stimmen Sie sich am besten jetzt mit Ihrem Steuerberater ab und beginnen betriebsintern, die erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen.</p>
<p><span style="color: #cc0000;">Haben Sie tolle Ideen für Geschenke?</span> Sie wissen schon, die Art von Geschenken, die nicht nur ein müdes Gähnen verursacht, sondern die Augen funkeln und strahlen lässt? Bitte schreiben Sie mir oder posten nachstehend Ihren Kommentar. Vielen Dank!</p>
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<p>Um die Lesbarkeit einfach zu halten, wurde die männliche Anredeform gewählt. Diese richtet sich im gleichen Maß an Frauen und Männer.</p>
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		<title>Killerphrasen in Stellenangeboten und Job &amp; Karriereseiten</title>
		<link>http://www.humanfocus.at/killerphrasen-stellenangebote/2755/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=killerphrasen-stellenangebote</link>
		<comments>http://www.humanfocus.at/killerphrasen-stellenangebote/2755/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 15:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter suchen]]></category>
		<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humanfocus.at/?p=2755</guid>
		<description><![CDATA[Was potenzielle neue Mitarbeiter über verwendete Wörter in Stellenausschreibungen und auf den Job- &#038; Karrierewebseiten von Unternehmen zu sagen haben, ist eine ganze Menge. Jetzt können Sie auch bei Standard Online nachlesen, warum sich manche nicht auf ein Stellenangebot melden. Die zahlreichen Foreneinträge gewähren einen Einblick über jene Aussagen, die auch wir als Rückmeldung auf so manche Stellenausschreibung und Karriereseite erhalten haben. <a href="http://www.humanfocus.at/killerphrasen-stellenangebote/2755/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-2755"></span><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2860" title="Killerphrasen Stellenangebot" src="http://www.humanfocus.at/wp-content/uploads/2011/11/Killerphrasen-Stellenangebot-147x150.jpg" alt="Killerphrasen in Stellenanzeigen" width="147" height="150" />Was potenzielle neue Mitarbeiter über <strong>verwendete Wörter</strong> in <strong>Stellenausschreibungen</strong> und auf den <strong>Job- &amp; Karrierewebseiten</strong> <strong>von Unternehmen</strong> zu sagen haben, ist eine ganze Menge und hat uns bereits unsere <a title="Stellenanzeigen schneiden bei Bewerbern schlecht ab" href="http://www.humanfocus.at/studie-ergebnis-stellenanzeigen/2704/" target="_blank">Studie </a>&#8220;Stellenanzeigen schneiden bei Bewerbern schlecht ab&#8221; gezeigt.  Anfang der Woche veröffentlichte <a href="http://derstandard.at/1319181701349/Studie-Bewerber-bemaengeln-Stellenanzeigen" target="_blank">Standard Online</a> unter dem Titel: &#8220;Bewerber bemängeln Stellenanzeigen&#8221; das Ergebnis. Die zahlreichen Foreneinträge gewähren einen Einblick über jene Aussagen, die auch wir als Rückmeldung auf so manche Stellenausschreibung und Karriereseite erhalten haben.</p>
<h2><span style="color: #cc0000;">Was potenzielle Bewerber denken, jedoch einem potenziellen Arbeitgeber nie sagen würden</span></h2>
<p>Wie auch? Sie bewerben sich erst gar nicht. Oder hat jemand von Ihnen schon einmal einen Anruf oder eine Nachricht erhalten, was der Anrufer von Ihrer Stellenausschreibung denkt?</p>
<p>Mir ist das nur einmal vor sehr vielen Jahren passiert. Die Anruferin meinte, sie würde sich nie bei unserem Unternehmen bewerben. Da wir ständig inserieren, müssen wir ja eine Fluktuation haben, die jenseits von Gut und Böse ist. Genau das Gegenteil war der Fall, wir expandierten ziemlich schnell. Doch die Stelleninserate alle zwei Monate lösten bei der Anruferin nicht die Assoziation &#8220;wachsendes Unternehmen = erfolgreiches Unternehmen&#8221; aus, sondern die negative Assoziation &#8221;Fluktuation = schlechtes Unternehmen&#8221;.</p>
<p>Wie ist das heute? <strong>Was hält Bewerber davon ab, sich zu bewerben?</strong> Anschließend finden Sie auszugsweise ein paar <strong>Originalzitate</strong> aus dem <a href="http://derstandard.at/1319181701349/Studie-Bewerber-bemaengeln-Stellenanzeigen" target="_blank">Onlineforum</a>, die belegen, was sich Bewerber denken. Die Kommentare aus den Foreneinträgen sind alle grau hinterlegt.</p>
<p>Die Originalzitate sind thematisch einzelnen Überschriften zugeordnet, damit Sie recht zügig erfahren:</p>
<ul>
<ul>
<li>Was Sie beim Texten der <a href="#Warum es schwerfällt, ohne aussagekräftige Informationen eine Bewerbung zu senden">Stellenangebote</a> vermeiden sollten,</li>
<li>welche <a href="#Begriffe, Wörter und sonstige Ausdrücke, die Sie besser nicht verwenden">Floskeln</a> besonders unbeliebt sind und</li>
<li>was sich ein User über Formulierungen in <a href="#Widersprüche bei der Stellenbezeichnung und den Aufgaben, die Sie vermeiden sollten">Stellenanzeigen im IT-Bereich</a> gedacht hat.</li>
</ul>
</ul>
<p><strong>Zur Einstimmung &#8230;</strong></p>
<div id="boxquer">sapama: <span style="font-size: 13px;">&#8220;Wenn ich so die Stellenanzeigen lese, muss ich manchmal lachen wenn man die Worte in den voraussichtlichen Job übersetzt. <strong>So wie im Reiseprospekt, wo “günstige Verkehrslage” bedeutet man schläft direkt am Flughafen</strong>.&#8221;</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2><span style="color: #cc0000;"><a name="Begriffe, Wörter und sonstige Ausdrücke, die Sie besser nicht verwenden"></a>Begriffe, Wörter und sonstige Ausdrücke, die Sie besser nicht verwenden</span></h2>
<p><span style="color: #0000ff;">Organisationstalent</span></p>
<div id="boxquer">florus flagrantius: &#8220;Organisationstalent = mädchen für alles und sagt dass<strong> im Unternehmen chaos herrscht</strong> &#8211; und &#8220;auf zuruf&#8221; gearbeitet wird.<br />
RS69: &#8220;Was je nach Unternehmensgrösse ein Chaos <strong>oder die Möglichkeit vieles zu bewegen</strong> bedeuten kann&#8221;</div>
<p><span style="color: #0000ff;">in unserem jungen Team</span></p>
<div id="boxquer">anna kinsky walker: &#8220;auch nicht zu verachten &#8220;&#8230; in unserem jungen team &#8230;&#8221;<br />
the_suck: &#8220;das heisst dann &#8220;<strong>bist du über 26, lass es lieber</strong> gleich bleiben und verschwende nicht unsere Zeit&#8221;<br />
Minister der Ökomonie: &#8220;Unser junges Team&#8221; bedeutet soviel wie: &#8221; <strong>Bei uns hält es keiner länger als sechs Monate aus</strong>.&#8221; oder aber &#8220;<strong>Sind sie 40, bewerben Sie sich woanders</strong>. Sind sie 35, laden wir Sie zumindest zu einem Gespräch ein um zu sehen, wie alte Menschen aussehen.&#8221;</div>
<p><span style="color: #0000ff;">in einem jungen, dynamischen und leistungsstarken Team</span></p>
<div id="boxquer">
<p>sapama: “Sie haben bei uns die seltene Möglichkeit, nicht in der Anonymität eines Großunternehmens, sondern in einem jungen, dynamischen und leistungsstarken Team Ihre Fähigkeiten zu entfalten und maßgeblich zur Projekterfüllung beizutragen!” (Standard)</p>
<p>Das heißt übersetzt: Hey wir suchen dich: jung, übermotiviert, <strong>jemand der sich für wenig Geld abrackern will,</strong> und so altmodische Systeme wie Betriebsrat gibts auch nicht. Zum Glück, weil der würde die vielen coolen IT-Sessions bis nach Mitternacht sicher verbieten. Dabei spornt so richtiger Leistungsdruck doch an und bringt deine Fähigkeiten erst richtig zur Geltung! Yo Man, wir sind cool, und hip, und in, und sicher eine dieser aufsteigenden Buden die irgendwann Millionen machen. OK, bis dahin hat sich der smarte Geschäftsführer längst abgesetzt, aber du willst doch sicher dabei sein wenn Facebook V2 gegründet wird?&#8221;</p>
</div>
<p><span style="color: #0000ff;">belastbar</span></p>
<div id="boxquer">Wohlschandsgesellschaft: &#8220;Es gibt außerdem einige Keywords, bei denen man das <strong>Jobangebot am besten sofort vergessen kann</strong>: z.B. &#8221;belastbar&#8221; oder &#8220;leistungsorientiertes Gehalt&#8221;"</div>
<p><span style="color: #0000ff;">leistungsorientiertes Gehalt</span></p>
<div id="boxquer">noldman: &#8220;Leistungsorientiertes Gehalt könnte man in Wahrheit wie folgt übersetzen: Wir möchten ihnen so wenig wie möglich bezahlen. Sie sollten <strong>mit einem Hungerlohn zufrieden</strong> sein. Leistung bringt eh jeder Mitarbeiter, wenn nicht muss er sich eine neue Stelle suchen. Jedes Jahr gibts das Spiel mit den Lohnerhöhungen und eine Lohnerhöhung kann man eh nur rausverhandeln wenn man &#8220;Leistung&#8221; -einen Nutzen fürs Unternehmen vorweisen kann. Die Frage nach Leistungsorientiert stellt sich somit eh jedes Jahr aufs neue&#8230;&#8221;</div>
<div id="boxquer">
<p>mogodigo: &#8220;<strong>was mich zb auch ärgert ist</strong>, dass obwohl gesetzlich vorgeschrieben, <strong>in den meisten inseraten keine angabe des gehalts steht</strong>.da wäre die redaktion des standard auch gefordert, diese info einzufordern (bei den inseraten die man im karriere-standard liest)&#8221;</p>
</div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Hohe Anforderungen und wenig Gehalt</span></h2>
<div id="boxquer">Heinz Herb: &#8220;also ich find&#8217;s immer lustig wenn bei den <strong>Mörderanforderungen</strong> dann steht: &#8220;Wir zahlen nach <strong>Kollektivvertrag 1.300 € brutto</strong>. Da fall ich dann fast vom Hocker und frage mich, wie viele sich auf dieses großzügige Angebot bewerben.&#8221;</div>
<div id="boxquer">rosebud2: &#8220;Sehr gut. Auch die Firmen und Personalisten sollten mal kritisch betrachtet und Gegenstand einer Diskussion sein. Als Arbeitnehmer, Bewerber ist man ja schon ein bisschen ein <strong>Bittsteller</strong>. Die Anzeigen sind wenig aussagekräftig, stimmen oft mit der Realität dann überhaupt nicht überein. Die Anforderungsprofile sind oft sehr lang, am besten man sollte man <strong>100 Qualifikationen mitbringen</strong>, flexibel sein und natürlich JUNG und DYNAMISCH für Gehälter wie <strong>1300 brutto</strong>. Und da redet man von Anhebung des Pensionsalters. Ich möchte, daß die Firmen und die Personalisten flexibler werden, aufhören mit Schablonen zu arbeiten etc.&#8221;</div>
<h2><span style="color: #cc0000;"><a name="Widersprüche bei der Stellenbezeichnung und den Aufgaben, die Sie vermeiden sollten"></a>Widersprüche bei der Stellenbezeichnung und den Aufgaben, die Sie vermeiden sollten</span></h2>
<p><strong>Erfahrungen eines Users im Bereich IT</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beispiel Web EntwicklerIn/Developer TYPO3</span></p>
<div id="boxquer">
<p>sapama: &#8220;Für die Entwicklung von Webanwendungen sowie für die Betreuung und Weiterentwicklung vorhandener Projekte suchen wir eine(n) <strong>Web EntwicklerIn / Developer TYPO3. </strong>Ideale Voraussetzungen bringen Sie mit, wenn Sie außerdem Interesse an grafischen Arbeiten haben. (t3n)</p>
<p>Das heißt übersetzt: Wir hätten gerne den Programmierer und den Designer in einer Person. Schon klar, sind nur kleine grafische Arbeiten. Das ist in 99,9% der Fälle ein Job, wo der Kunde nicht extra fürs Design zahlen will, das soll der Programmierer einfach so nebenbei machen, natürlich ohne Zeit oder Budget dafür. In einer ähnlichen Stellenanzeige war übrigens auch noch der Texter inclusive – gut formulierte Texte fürs Web, suchmaschinenoptimiert und so, klar, das hätten wir schon gerne, aber leider ist unser Projektbudget bereits ausgeschöpft mit dieser überteuren Programmierung. Kein Problem, ab heute macht der Programmierer das einfach gleich mit.&#8221;</p>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beispiel Software Developer JAVA/.NET</span></p>
<div id="boxquer">
<p>sapama: &#8220;<strong>SOFTWARE – DEVELOPER JAVA/.NET</strong></p>
<ul>
<li>Entwicklungserfahrung in Java und .Net</li>
<li>Erfahrung mit Datenbanken (SQL) und XML-Customizing</li>
<li>Deutsch fließend, Englisch, Nice to have: Slowakisch</li>
<li>Von Vorteil: Erfahrung mit ECM, DMS oder Document Capture Systemen (OCR/ICR), sowie Braintribe Server und TIS (Standard)</li>
</ul>
<p>Also bei Entwicklungserfahrung Java und .NET bin ich irritiert – die Java-Freaks hassen Microsofts.NET – und umgekehrt. Also eine etwas unübliche Kombination. Wenn dann noch so gängige System wie Braintribe Server und TIS (noch nie davon gehört) genannt werden, ist alles klar. Da hat jemand mal alles an IT-Know-How in seiner Abteilung zusammengeschrieben, und das in einer Stellenanzeige gepostet. Besonders geil finde ich übrigens in diesem Zusammenhang: Slowakisch als Fremdsprache aber bitte auch fließend deutsch, akzentfrei natürlich.&#8221;</p>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beispiel EDV-Projekte/Social Media/Content Management</span></p>
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<p>sapama: &#8220;Aber es gibt auch gute Nachrichten: Neue Jobs für euch, ihr Facebook-Süchtigen. Ihr wusstet nur nicht dass sich “bitte mach irgendwas mit Facebook und so” hinter diesem aussagekräftigen Jobtitel verbirgt:</p>
<p><strong>EDV-Projekte/Social Media/Content Management</strong></p>
<p>Übersetzt steht da so ungefähr, dass sie sich zwar nicht mit Sozialen Netzwerken auskennen, aber gehört haben dass das ganz unglaublich wichtig ist. Und jetzt brauchen wir dich – ja genau dich: Smartphone-Junkie mit Facebook Flatline. Der uns endlich sagt, welche App wir wirklich brauchen, um wieder mit dabei sein zu können im Web 2.0. Und vielleicht demnächst auch zuständig ist für die Formulierung der Stellenanzeigen&#8230;&#8221;</p>
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<h2><span style="color: #cc0000;"><a name="Warum es schwerfällt, ohne aussagekräftige Informationen eine Bewerbung zu senden"></a>Warum es schwerfällt, ohne aussagekräftige Informationen eine Bewerbung zu senden</span></h2>
<div id="boxquer">fluchtweg: &#8220;die infos sind oft dürftiger als bei immobilien-anzeigen.<br />
sich ernsthaft zu bewerben braucht schon einige zeit und das möchte ich nicht blind und unnötig machen wenn in dem inserat wesentliche infos weggelassen werden&#8230;&#8221;</div>
<div id="boxquer">krendl: &#8220;Tja, wenn in der Stellenausschreibung auch nur <strong>08/15 Wischiwaschi-Hochglanztext-Marketing-Gesülze</strong> steht, fällt es auch recht schwer, sich mit dem Stellen- und Firmenprofil auseinander zu setzen.&#8221;</div>
<div id="boxquer">Grantscherben: &#8220;Es sieht nicht gut aus ..<br />
<strong>Aus Stellenanzeigen enthält man so gut wie keine Informationen</strong> über das Unternehmen.<br />
Bei den Zwischenhändlern(aka Personalberaterratten) erhält man meistens falsche, geschönte Informationen über das Unternehmen.<br />
Bei den Unternehmen selbst erhält man meistens geschönte, halbwahre Informationen und falsche Versprechen &#8230;&#8221;</div>
<div id="boxquer">rosebud2: &#8220;Nein, die Firmen werden sich bemühen genauere und wahrheitsgetreuere Stellenanzeigen zu formulieren, überlegen was oder wen sie genau suchen, wie er in die Firma passen soll etc. Sie werden dadurch auch eher oder schneller die Mitarbeiter finden, die sie suchen. <strong>Sie werden sich damit auseinandersetzen müssen, ob sie attraktiv für den Arbeitnehmer sind.Sie werden nicht mehr irgendwelche Floskeln reinschreiben, die alle ständig drinnenhaben (flexibel, belastbar, teamfähig etc.) und sie werden nicht aus Bequemlichkeit Qualifikationen fordern</strong>, die man sich auch sofort innerhalb der Firma aneignen kann anstatt die ganzen Weiterbildungsinstitute zu finanzieren.&#8221;</div>
<h2><span style="color: #cc0000;">Mehrfachschaltungen können auch eine negative Reaktion bewirken</span></h2>
<div id="boxquer">stuffy: &#8220;<strong>Je öfter Firmen Stellenanzeigen veröffentlichen</strong>, je größer das Inserat, <strong>umso unglaubwürdiger</strong> werden sie. Nach guten Jobs sieht das nicht mehr aus &#8211; eher nach DN Beschiss.<br />
<strong>Gute Stellen am Arbeitsmarkt</strong>, von fairen Firmen, mit guten Arbeitsbedingungen, kann man heutzutage <strong>mit der Lupe suchen &#8211; wie die Stecknadel im Heuhaufen</strong>.&#8221;</div>
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<h2><span style="color: #cc0000;">Ein Tipp für Unternehmen: Nutzen Sie jetzt das Feedback für Verbesserungen </span></h2>
<p>Wenn Ihnen <strong>ein positives Image bei Bewerbern wichtig</strong> ist, dann profitieren Sie immens von den Meinungen der Zielgruppe &#8220;Bewerber&#8221;. Das setzt natürlich voraus, dass Sie das <strong>Wissen bei Ihrer Personalsuche nutzen</strong>.</p>
<p>Nehmen Sie bitte mit mir <a title="Kontakt" href="http://www.humanfocus.at/kontakt/" target="_blank">Kontakt </a>auf, wenn Sie mehr Informationen zu dem Ergebnis unserer Studie haben möchten oder ganz konkret ein ausführliches persönliches Feedback zu Ihrem Stellenangebot und Ihrer Job- oder Karrierewebseite wünschen.</p>
<p><strong>Noch ein Hinweis</strong></p>
<p>Die Originalzitate aus dem Onlineforum sind Kommentare von Usern und Userinnen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion von DerStandard.at/Karriere, noch der Autorin dieses Artikels wieder.</p>
<p><strong>Die Quelle der Zitate:</strong></p>
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<li><a href="http://derstandard.at/1319181701349/Studie-Bewerber-bemaengeln-Stellenanzeigen">Standard Online: Studie: Bewerber bemängeln Stellenanzeigen </a></li>
<li>Link aus den Kommentaren des Onlineforums: <a href="http://pastebin.com/n05dyV1j">http://pastebin.com/n05dyV1j</a></li>
</ul>
<p><strong>Anmerkungen &amp; Kommentare erwünscht</strong></p>
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<p>Um die Lesbarkeit einfach zu halten, wurde die männliche Anredeform gewählt. Diese richtet sich im gleichen Maß an Frauen und Männer.</p>
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